Design. Web. Fotografie. Das macht ein Bild.
Freiwillige Feuerwehr Laxenburg · Unterlage für das Kommando

Die neue Website der Feuerwehr Laxenburg

2011 war unsere Website die beste Feuerwehr-Website Niederösterreichs und Platz 3 in ganz Österreich. Diese Unterlage zeigt, wie wir dorthin zurückkommen: welche Seiten entstehen, was auf jeder passiert, in welchen Stufen gebaut wird und was das kostet.

So lesen Sie das: Die grauen Kästchen im Seitenplan sind keine Gestaltungsvorschläge, sondern Platzhalter. Sie zeigen nur, wie viel Inhalt an welcher Stelle steht und in welcher Anordnung. Farben, Schriften und Bildsprache kommen im nächsten Schritt. Wenn hier etwas fehlt oder Ihnen die Reihenfolge nicht einleuchtet, ist genau jetzt der richtige Moment, das zu sagen: Änderungen kosten in dieser Phase Minuten, nach dem Design Stunden.

Warum jetzt

Nicht aus Geschmack, sondern weil die Zahlen es sagen. Alle Werte sind gemessen, nicht geschätzt, aus 19 Monaten echter Zugriffsdaten (1. Jänner 2025 bis 10. August 2026).

150.363
Seitenaufrufe in 19 Monaten
21.231
verschiedene Besucher
64 %
kommen mit dem Handy
2.977
dokumentierte Einsätze seit 2010

Die Seite wird genutzt, das ist der Punkt

Es geht nicht darum, etwas zu retten, das keiner besucht. Im Gegenteil: rund 8.000 Aufrufe im Monat sind für eine Gemeinde dieser Grösse viel. Nur ist das Fundament von 2010 und hat seit vierzehn Jahren keine Sicherheitsaktualisierung mehr bekommen.

Das Handy ist der Normalfall, nicht die Ausnahme

Knapp zwei von drei Besuchern kommen mit dem Handy. Die heutige Seite ist für den Computerbildschirm gebaut. Die Mannschaftsseite ist am Handy fast acht Meter lang, die Portraits sind dabei so klein wie ein Fingernagel.

Die Leute suchen Hilfe, nicht Selbstdarstellung

Die stärkste Einstiegsseite neben der Startseite ist die Frage, was ein Einsatz kostet: 540 Besucher sind in 19 Monaten direkt dort eingestiegen. Von zwanzig Anlässen, mit denen Bürger auf eine Feuerwehr-Website kommen, beantwortet unsere Seite heute vier.

Gefunden werden wir über Google, nicht über Social Media

Aus der Google-Suche kamen 25.603 Besuche, über Facebook 567. Die Arbeit liegt also in guten, findbaren Seiten und nicht in mehr Beiträgen auf Social Media.

Das Archiv ist unser Kapital

2.977 Einsätze seit 2010, davon 572 mit Fotos. Diese 572 tragen fast den gesamten Zuspruch im Archiv. Sie wandern vollständig mit, samt Bildern, und die restlichen bleiben als Eintrag in der Liste erhalten. Damit bleibt „16 Jahre lückenlos dokumentiert“ wahr.

Der stärkste Bereich hat kein Werkzeug

Der Terminbereich wird doppelt so oft aufgerufen wie die Einsätze, es gibt aber keinen Terminkalender. Kein Abonnieren im eigenen Handy, keine Erinnerung, keine Detailseiten zu Festen. Das ist die einfachste grosse Verbesserung im ganzen Projekt.

Was die neue Seite anders macht

Die wichtigste Frage im Kommando lautet erfahrungsgemäss nicht „wie sieht sie aus“, sondern „wer soll das denn alles pflegen“. Darauf ist die ganze Seite ausgelegt.

Fünf Dinge, die auf keiner der geprüften Feuerwehr-Websites stehen

Wir haben 14 der besten Feuerwehr-Websites im Land angeschaut, dazu alle 23 Wehren im Bezirk Mödling.

Die Statistik entsteht von selbst

Weil ein Einsatz nicht nur ein Text ist, sondern erfasste Angaben. Überall sonst wird die Jahresstatistik von Hand gemacht.

Der Bericht entsteht am Einsatzort

Fotos auswählen, kurz hineinsprechen, prüfen, veröffentlichen. Nicht abends am Computer, wenn die Motivation weg ist.

Die Bildprüfung ist eingebaut

Vor dem Veröffentlichen eine kurze Checkliste: erkennbare Personen, Kennzeichen, Privatbereich, Minderjährige, keine Ursachenvermutung. In Österreich braucht schon die Aufnahme erkennbarer Personen die Zustimmung. Sechs Häkchen, zwanzig Sekunden, und die Wehr ist geschützt.

Das Lageband ist im Alltag still

Wetter, Warnstufe und Einsatzlage stehen in einem schmalen Band. Im Normalfall grau und leise. Bei einer echten Warnung wird es gross und bekommt Farbe. Andere Seiten blinken dauernd, deshalb schaut dort niemand hin.

Die Barrierefreiheits-Erklärung stimmt

Weil Bildbeschreibungen und Kontraste von Anfang an mitgebaut werden, statt nachträglich behauptet zu werden.

Die Bühne ist kuratiert, kein Bildkarussell

Zwei bis drei ausgewählte Fotos, gross und ruhig gesetzt. Genau das kann ein Baukasten-Anbieter nicht liefern, weil dort einfach rotiert, was hochgeladen wurde.

Was wir bewusst nicht bauen

  • Keine eigene App. Die Gemeinde-App erreicht über 60 Prozent der Einwohner, und AT-Alert läuft ohne App. Eine zweite installiert niemand.
  • Keinen eigenen Warnkanal. Was die Wehr liefert, ist nicht der Alarm, sondern die Deutung: was die Sirene war, welche Strasse gesperrt ist, wie lange es dauert.
  • Keine Live-Einsatzkarte mit Adressen. Die amtliche Quelle des Landes maskiert Adressen aus gutem Grund, und wir tun das auch.
  • Keinen Newsletter in Stufe eins. Die alten Adressen bräuchten eine neue Einwilligung, das ist ein eigenes Vorhaben.
  • Keine Google-Flaggen-Übersetzung. Stattdessen drei gepflegte englische Seiten, wegen IIASA, IACA und über einer Million Parkgästen im Jahr.

Umfang auf einen Blick

Was insgesamt entsteht. Heute sind es rund 79 gepflegte Seiten, viele davon leer oder doppelt.

Seitenkarte

Alle Seiten und ihre Hierarchie. Eingerückte Einträge sind Unterseiten. Ein Klick auf einen Titel springt zum Detailplan. Sechs Hauptpunkte statt sieben, und die siebzehn Einsatz-Jahresseiten werden zu einer filterbaren Liste.

Seitenansicht

Jede Seite als Ganzes, von oben nach unten. So sieht man auf einen Blick, wie viel auf einer Seite passiert und in welcher Reihenfolge. Wieder gilt: das ist kein Design. Die Blöcke zeigen nur, wo ein Bild, wo ein Text, wo eine Liste und wo ein Formular hinkommt.

Seitenplan im Detail

Pro Seite die Abschnitte von oben nach unten, mit einer Skizze der Anordnung und einem Satz dazu, was dort steht.

In drei Stufen

Damit die Seite rechtzeitig live geht und der Preis hält. Nur Stufe eins ist im Festpreis.

Stufe 2

Nach dem Livegang, jede Funktion einzeln beschliessbar.

Möglich

Automatisches Teilen nach Facebook und Instagram, Übernahme der Einsatzdaten aus dem Verwaltungssystem, Jahresrückblick auf Knopfdruck, Anmeldung zu Übungen mit fertiger Anwesenheitsliste, Anmeldung und Vorbestellung bei Festen.

Stufe 3

Nur, wenn es sich trägt.

Denkbar

Meldung an die Gemeinde-App, WhatsApp-Kanal, Einsatzkarte, interner Bereich mit Rechten für verschiedene Gruppen, Newsletter mit neuer Einwilligung der Altadressen.

Was es kostet

Ein Festpreis, keine Abrechnung nach Aufwand. Damit steht die Zahl, mit der das Kommando rechnen kann.

6.000 €
Festpreis netto, brutto 7.200 €
189 €
brutto pro Seite, bei 38 Seiten
12 Monate
Gewährleistung inklusive
8 bis 12
Wochen Bauzeit ab Beauftragung
Zurückhaltend im Preis, nicht im Umfang. Das ist der Kern dieses Angebots, und es ist ausdrücklich nicht „weniger für weniger Geld“. Die Wehr bekommt dreieinhalbmal mehr Seiten je Euro als die Nachbarwehr, dazu die vollständige Übernahme von 16 Jahren Archiv mit Fotos und drei Funktionen, die es auf keiner der 14 geprüften Feuerwehr-Websites gibt. Das geht, weil ein Teil des Aufwands durch KI-gestützte Arbeit kürzer wird und weil die laufende Betreuung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Wehr erfolgt.

Zum Vergleich. Die aussagekräftigste Zahl ist nicht die Gesamtsumme, sondern was eine Seite kostet, denn genau darin unterscheiden sich die Angebote.

Eine Nachbarwehr im Bezirk

7.916 € brutto für 12 Seiten, beauftragt 2024.

660 € pro Seite

Also dreieinhalbmal so viel je Seite. Ohne Erfassung am Einsatzort, ohne automatische Statistik, ohne Lageband. Dazu laufende Kosten, die die Wehr selbst zusammengestrichen hat. Über 13 Jahre rund 11.900 €.

Ein Abo-Anbieter

816 € brutto einmalig, dann 504 € im Jahr, dauerhaft.

Über 13 Jahre rund 7.370 €

Also ungefähr dasselbe Geld wie unser Einmalpreis. Aber: beim Umzug kommen die Fotos nicht mit und müssten alle von Hand zugeordnet werden, die Wehr bekommt keine Sicherungskopien und keine Daten heraus, und die eigenen Adressen kann sie nicht selbst verwalten. Am Ende gehört ihr nichts.

Warum über 13 Jahre gerechnet? Weil das die gemessene Lebensdauer unserer bestehenden Seite ist, sie läuft seit 2013 fast unverändert. Ein Einmalpreis bleibt in dieser Zeit konstant, eine Monatsgebühr nicht. Und damit die Zahlen ehrlich bleiben: gegen das billigste Abo sind wir über die Laufzeit nicht deutlich günstiger, sondern etwa gleich teuer. Der Unterschied liegt nicht im Preis, sondern darin, was die Wehr dafür bekommt und was ihr danach gehört. Gegen ein vergleichbares Agenturangebot sind wir bei dreieinhalbfachem Umfang deutlich darunter.

Zahlung in drei Schritten

40 Prozent bei Beauftragung, 40 Prozent bei Abnahme der Gestaltung, 20 Prozent beim Livegang. Angebotsgültigkeit acht Wochen, damit ein Beschluss in Ruhe möglich ist.

Betreuung, mit 0 Euro bewertet

Aktualisierungen, Sicherungskopien und Überwachung übernimmt Roman Pürer im Rahmen seiner Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit der Wehr. Die Leistung steht bewusst im Angebot, damit sichtbar ist, was sie wert ist und was nachbesetzt werden müsste, wenn diese Aufgabe einmal jemand anderer übernimmt.

Was gleich bleibt

Das bestehende Hosting bleibt und wird weiter bezahlt wie bisher. Sollte für die neuen Funktionen ein eigener kleiner Server nötig sein, liegt der bei rund 10 Euro im Monat und läuft auf den Namen der Feuerwehr.

Alles gehört der Wehr

Gestaltung, Inhalte und Daten gehören der Feuerwehr, ohne Einschränkung. Adresse, Server und Zugänge laufen auf Konten der Wehr. Die Daten können jederzeit vollständig herausgegeben werden, samt Anleitung für einen anderen Dienstleister. Genau das ist bei einem Abo nicht der Fall.

In eigener Sache, zur Transparenz

  • Diese Unterlage wurde von Roman Pürer erstellt. Er ist in der Wehr in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und hat die bestehende Website 2010 in dieser Funktion gebaut, im Rahmen seiner Feuerwehrtätigkeit und unentgeltlich.
  • Für den Relaunch legt er ein Angebot als bildstelle, also gewerblich. So wie schon bei der Chronik der Wehr, die bildstelle als Auftrag umgesetzt hat. Dass er diese Unterlage erstellt hat, gehört ins Protokoll.
  • Damit der Preisvergleich belastbar ist, wird eine anbieterneutrale Leistungsbeschreibung erstellt, mit der mindestens ein weiterer Anbieter ein vergleichbares Angebot legen kann.
  • Der Preis liegt deutlich unter dem Marktniveau, weil KI-gestützte Arbeit einen Teil des Aufwands verkürzt. Jeder Text und jedes Bild wird trotzdem von einem Menschen freigegeben, bevor es online geht.

Was wir von Ihnen brauchen

Damit aus dem Plan eine Website wird. Nichts davon ist aufwendig, aber ohne diese Punkte stockt es.

Offene Punkte

  • Entscheidung zur Mannschaftsseite: alle 93 Mitglieder mit Name und Foto wie heute, oder Kommando und Sachbearbeiter mit Namen und die Mannschaft zurückhaltender. Beides ist möglich, es ist eine Entscheidung des Kommandos.
  • Einwilligungen für die Mitglieder-Portraits: liegen sie schriftlich vor? Wenn nicht, holen wir sie beim Relaunch einmal geordnet ein, dann ist das Thema dauerhaft erledigt.
  • Wer pflegt künftig Inhalte und wie viele Personen? Wir empfehlen drei bis fünf, damit die Seite bei Urlaub oder Krankheit nicht stehen bleibt.
  • Texte zu den zehn Bürgerhilfe-Seiten, oder die Freigabe, dass wir sie entwerfen und Sie nur prüfen.
  • Fotos in guter Auflösung für Bühne, Fahrzeuge und Jugend, dazu einheitliche Portraits der Mannschaft.
  • Angaben für Impressum und Datenschutz sowie die zuständige Person für Datenschutzfragen.
  • Ein Wunschtermin für den Livegang, falls einer ansteht. Die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses wäre ein guter Anlass.
  • Zugänge zu Facebook und Instagram, falls das automatische Teilen in Stufe zwei gewünscht ist.

Passt der Aufbau so?

Änderungen und Ergänzungen sind jetzt willkommen und kosten nichts. Sobald die Struktur steht, beginnt die Gestaltung.