2011 war unsere Website die beste Feuerwehr-Website Niederösterreichs und Platz 3 in ganz Österreich. Diese Unterlage zeigt, wie wir dorthin zurückkommen: welche Seiten entstehen, was auf jeder passiert, in welchen Stufen gebaut wird und was das kostet.
Nicht aus Geschmack, sondern weil die Zahlen es sagen. Alle Werte sind gemessen, nicht geschätzt, aus 19 Monaten echter Zugriffsdaten (1. Jänner 2025 bis 10. August 2026).
Es geht nicht darum, etwas zu retten, das keiner besucht. Im Gegenteil: rund 8.000 Aufrufe im Monat sind für eine Gemeinde dieser Grösse viel. Nur ist das Fundament von 2010 und hat seit vierzehn Jahren keine Sicherheitsaktualisierung mehr bekommen.
Knapp zwei von drei Besuchern kommen mit dem Handy. Die heutige Seite ist für den Computerbildschirm gebaut. Die Mannschaftsseite ist am Handy fast acht Meter lang, die Portraits sind dabei so klein wie ein Fingernagel.
Die stärkste Einstiegsseite neben der Startseite ist die Frage, was ein Einsatz kostet: 540 Besucher sind in 19 Monaten direkt dort eingestiegen. Von zwanzig Anlässen, mit denen Bürger auf eine Feuerwehr-Website kommen, beantwortet unsere Seite heute vier.
Aus der Google-Suche kamen 25.603 Besuche, über Facebook 567. Die Arbeit liegt also in guten, findbaren Seiten und nicht in mehr Beiträgen auf Social Media.
2.977 Einsätze seit 2010, davon 572 mit Fotos. Diese 572 tragen fast den gesamten Zuspruch im Archiv. Sie wandern vollständig mit, samt Bildern, und die restlichen bleiben als Eintrag in der Liste erhalten. Damit bleibt „16 Jahre lückenlos dokumentiert“ wahr.
Der Terminbereich wird doppelt so oft aufgerufen wie die Einsätze, es gibt aber keinen Terminkalender. Kein Abonnieren im eigenen Handy, keine Erinnerung, keine Detailseiten zu Festen. Das ist die einfachste grosse Verbesserung im ganzen Projekt.
Die wichtigste Frage im Kommando lautet erfahrungsgemäss nicht „wie sieht sie aus“, sondern „wer soll das denn alles pflegen“. Darauf ist die ganze Seite ausgelegt.
Bisher kostet jede Ausgabe eigene Arbeit: Bericht tippen, Startseite aktualisieren, im Dezember die Jahresstatistik zusammensuchen, den Rückblick neu schreiben, Social Media separat bedienen. Fünf Arbeiten für ein Ereignis. Das dreht sich um.
Mit Bildern und Bildunterschriften. Das ist die eigentliche Arbeit, und sie geschieht am Handy, auf dem Heimweg.
Ohne dass jemand etwas anfasst.
Nach Jahr, Monat, Wochentag, Uhrzeit, Einsatzart und Anteil A2. Ohne Handarbeit.
Im Dezember ist er fast fertig, statt zwei Abende Arbeit.
Filterbar über alle Jahre, nach Art und danach, ob Bilder dabei sind.
Auf Wunsch, mit einem Häkchen. Spätere Stufe.
Wir haben 14 der besten Feuerwehr-Websites im Land angeschaut, dazu alle 23 Wehren im Bezirk Mödling.
Weil ein Einsatz nicht nur ein Text ist, sondern erfasste Angaben. Überall sonst wird die Jahresstatistik von Hand gemacht.
Fotos auswählen, kurz hineinsprechen, prüfen, veröffentlichen. Nicht abends am Computer, wenn die Motivation weg ist.
Vor dem Veröffentlichen eine kurze Checkliste: erkennbare Personen, Kennzeichen, Privatbereich, Minderjährige, keine Ursachenvermutung. In Österreich braucht schon die Aufnahme erkennbarer Personen die Zustimmung. Sechs Häkchen, zwanzig Sekunden, und die Wehr ist geschützt.
Wetter, Warnstufe und Einsatzlage stehen in einem schmalen Band. Im Normalfall grau und leise. Bei einer echten Warnung wird es gross und bekommt Farbe. Andere Seiten blinken dauernd, deshalb schaut dort niemand hin.
Weil Bildbeschreibungen und Kontraste von Anfang an mitgebaut werden, statt nachträglich behauptet zu werden.
Zwei bis drei ausgewählte Fotos, gross und ruhig gesetzt. Genau das kann ein Baukasten-Anbieter nicht liefern, weil dort einfach rotiert, was hochgeladen wurde.
Was insgesamt entsteht. Heute sind es rund 79 gepflegte Seiten, viele davon leer oder doppelt.
Alle Seiten und ihre Hierarchie. Eingerückte Einträge sind Unterseiten. Ein Klick auf einen Titel springt zum Detailplan. Sechs Hauptpunkte statt sieben, und die siebzehn Einsatz-Jahresseiten werden zu einer filterbaren Liste.
Jede Seite als Ganzes, von oben nach unten. So sieht man auf einen Blick, wie viel auf einer Seite passiert und in welcher Reihenfolge. Wieder gilt: das ist kein Design. Die Blöcke zeigen nur, wo ein Bild, wo ein Text, wo eine Liste und wo ein Formular hinkommt.
Pro Seite die Abschnitte von oben nach unten, mit einer Skizze der Anordnung und einem Satz dazu, was dort steht.
Damit die Seite rechtzeitig live geht und der Preis hält. Nur Stufe eins ist im Festpreis.
Im Festpreis. Ohne diese Stufe geht die Seite nicht live.
Alle Seiten aus dem Plan, die vollständige Übernahme des Archivs mit 572 Bildberichten, die Weiterleitungen aller alten Adressen, die Erfassung am Handy mit Bildprüfung, die Startseite als Lagebild, das Lageband, Termine mit Kalender-Abo, die Mannschaft als Karten, alle acht Fahrzeuge, die zehn Bürgerhilfe-Seiten, die Chronik als ein Zeitstrahl, das prominent eingebundene Bautagebuch, drei englische Seiten und die Einsatz-Statistik.
Nach dem Livegang, jede Funktion einzeln beschliessbar.
Automatisches Teilen nach Facebook und Instagram, Übernahme der Einsatzdaten aus dem Verwaltungssystem, Jahresrückblick auf Knopfdruck, Anmeldung zu Übungen mit fertiger Anwesenheitsliste, Anmeldung und Vorbestellung bei Festen.
Nur, wenn es sich trägt.
Meldung an die Gemeinde-App, WhatsApp-Kanal, Einsatzkarte, interner Bereich mit Rechten für verschiedene Gruppen, Newsletter mit neuer Einwilligung der Altadressen.
Ein Festpreis, keine Abrechnung nach Aufwand. Damit steht die Zahl, mit der das Kommando rechnen kann.
Zum Vergleich. Die aussagekräftigste Zahl ist nicht die Gesamtsumme, sondern was eine Seite kostet, denn genau darin unterscheiden sich die Angebote.
7.200 € brutto, einmalig. Danach keine Gebühr für die Website.
38 gepflegte Seiten, 16 Jahre Archiv vollständig mit Fotos, Statistik ohne Handarbeit, Erfassung am Handy, Weiterleitung aller alten Adressen, Schulung, 12 Monate Gewährleistung.
7.916 € brutto für 12 Seiten, beauftragt 2024.
Also dreieinhalbmal so viel je Seite. Ohne Erfassung am Einsatzort, ohne automatische Statistik, ohne Lageband. Dazu laufende Kosten, die die Wehr selbst zusammengestrichen hat. Über 13 Jahre rund 11.900 €.
816 € brutto einmalig, dann 504 € im Jahr, dauerhaft.
Also ungefähr dasselbe Geld wie unser Einmalpreis. Aber: beim Umzug kommen die Fotos nicht mit und müssten alle von Hand zugeordnet werden, die Wehr bekommt keine Sicherungskopien und keine Daten heraus, und die eigenen Adressen kann sie nicht selbst verwalten. Am Ende gehört ihr nichts.
40 Prozent bei Beauftragung, 40 Prozent bei Abnahme der Gestaltung, 20 Prozent beim Livegang. Angebotsgültigkeit acht Wochen, damit ein Beschluss in Ruhe möglich ist.
Aktualisierungen, Sicherungskopien und Überwachung übernimmt Roman Pürer im Rahmen seiner Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit der Wehr. Die Leistung steht bewusst im Angebot, damit sichtbar ist, was sie wert ist und was nachbesetzt werden müsste, wenn diese Aufgabe einmal jemand anderer übernimmt.
Das bestehende Hosting bleibt und wird weiter bezahlt wie bisher. Sollte für die neuen Funktionen ein eigener kleiner Server nötig sein, liegt der bei rund 10 Euro im Monat und läuft auf den Namen der Feuerwehr.
Gestaltung, Inhalte und Daten gehören der Feuerwehr, ohne Einschränkung. Adresse, Server und Zugänge laufen auf Konten der Wehr. Die Daten können jederzeit vollständig herausgegeben werden, samt Anleitung für einen anderen Dienstleister. Genau das ist bei einem Abo nicht der Fall.
Damit aus dem Plan eine Website wird. Nichts davon ist aufwendig, aber ohne diese Punkte stockt es.
Änderungen und Ergänzungen sind jetzt willkommen und kosten nichts. Sobald die Struktur steht, beginnt die Gestaltung.